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Ratgeber für erfolgreiches Newsletter-Marketing

Die Online-Welt entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit und eröffnet Firmen immer neue Kommunikationskanäle, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Doch nicht alles verändert sich: Nach wie vor ist das Versenden von Newslettern eine wichtige Konstante im Marketingmix von Unternehmen. Welche Vorteile das Newsletter-Marketing bietet, wie Sie Aufmerksamkeit und neue Abonnenten gewinnen oder ein rechtlich sauberes Mailing aufsetzen, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Was ist ein Newsletter und warum sollten Sie einen haben?

Der Newsletterversand ist eine Form des Direktmarketings per E-Mail und zählt damit zu den erfolgreichsten Marketingaktivitäten überhaupt. Die entsprechenden Maßnahmen sind vergleichsweise günstig und flexibel, sodass sich diese Werbeform grundsätzlich für jedes Unternehmen eignet – unabhängig von Branche, Größe oder Strategie des Betriebs. Die Zielgruppe erhält dabei Informationen zu Ihren Angeboten oder Benachrichtigungen per E-Mail.

Üblicherweise werden Ihre Leser persönlich angesprochen und über einen Call-to-Action-Button oder einen Link zu einer gewünschten Handlung aufgefordert. Dies kann z.B. der Besuch einer Website oder der Kauf eines Produktes sein. Es eröffnen sich auf diese Weise zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen für einen automatisierten und personalisierten Dialog mit ihren Kunden – der ideale Kanal, um Bestandskunden zu pflegen und im gesamten Kundenlebenszyklus die Bindung zu diesen zu erhöhen.

Die Vorteile des Newsletter-Marketings auf einen Blick:

  • Günstiger als traditionelle Medien wie z.B. Print
  • Schnelles & flexibles Medium
  • Messbare Ergebnisse
  • Erstellung bedarfsgerechter Inhalte für die Zielgruppe
  • Integrationsmöglichkeiten mit anderen Sozialen Medien
  • Mobil mit dem Smartphone abrufbar

Worauf ist beim Erstellen eines Newsletters zu achten?

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Warum öffnen wir eine E-Mail? Was bringt uns dazu, auf einen Link zu klicken und Vertrauen zum Absender aufzubauen? Es gibt verschiedene Faktoren, die Einfluss auf unser Verhalten im Web nehmen und darüber entscheiden, ob Ihr Mailing zum gewünschten Erfolg führt:

Absendername und Betreffzeile: springen sofort ins Auge!

Der Absendername ist das Erste, was der Abonnent sieht, sobald eine E-Mail in seinem Postfach landet. Daher sollte dieser vertrauenswürdig und wiedererkennbar sein, indem er z.B. den Name Ihres Unternehmens enthält. Direkt nach dem Absendername liest der Empfänger die Betreffzeile. Hier stehen Ihnen nur 30 bis 40 Zeichen zur Verfügung, um den Leser in aller Kürze auf den Inhalt des Mailings neugierig zu machen. Vermeiden Sie im Betreff Wiederholungen und beweisen Sie Kreativität: Im besten Fall bringen Sie hier nicht nur den Nutzen Ihres Mailings unter, sondern bauen auch eine interessante Frage sowie eine höfliche Handlungsanweisung ein.

Design: einfach, klar und gut strukturiert

Beim Design sollten Sie auf keinen Fall Abstriche machen. Unterschiedliche Formatierungen der Texte und Bilder, Rechtschreibfehler oder nicht mobil optimierte E-Mails sind ein No Go. Vielmehr sollte das Design zu Ihrer Corporate Identity passen und einen Wiedererkennungswert haben. Die Zauberwörter für ein gelungenes Design heißen: Anschaulichkeit, Ästhetik und Funktionalität. Eine einfache, klare Struktur ist hierbei von Vorteil, sodass der Abonnent gleich erkennt, wie der Newsletter aufgebaut ist. Arbeiten Sie am besten mit formatierten Überschriften, hervorstechenden Call-to-Action-Buttons sowie erkennbaren Verlinkungen. Und nicht zu vergessen: Optimieren Sie Ihr Design unbedingt auf mobile Endgeräte.

Text: so lang wie nötig, so einfach wie möglich

Hat der Empfänger Ihre E-Mail geöffnet, entscheidet dieser innerhalb von Sekunden, ob er weiterliest oder nicht. Nutzen Sie daher gleich die Anrede, um ein persönliches Verhältnis zu Ihrem Leser aufzubauen, indem Sie diesen mit seinem Namen ansprechen. Wecken Sie in den ersten Sätzen das Interesse des Empfängers, überraschen oder provozieren Sie diesen und regen Sie ihn mit einer Frage zum Nachdenken an. Kurzum: Fahren Sie alle Tipps und Tricks auf, um Ihre Abonnenten emotional abzuholen und zum Weiterlesen zu bewegen.

Nicht alle werden Ihre Einleitung lesen, die meisten scannen Ihre Inhalte schnell ab, um herauszufinden, ob die Informationen für sie relevant sind. Arbeiten Sie daher mit treffenden Überschriften, die Spannung aufbauen und Lust auf mehr machen. Im eigentlichen Artikel sollten Sie dann natürlich einhalten, was Sie in der Überschrift versprochen haben. Dabei gilt: Interessantes zuerst. Am besten heben Sie relevante Informationen hervor, sodass der Leser den Text überfliegen kann und trotzdem versteht, worum es geht. Sie müssen nicht alles lang und breit erklären: Infografiken und Bilder eignen sich häufig besser, um Sachverhalte einfach zu visualisieren und Emotionen zu wecken. Last but not least sollten Sie am Ende nicht vergessen, Ihre Adressaten mit einem Call-to-Action-Button zu einer Reaktion aufzufordern.

Versandzeitpunkt: testen, testen, testen!

Sie haben alle Inhalte optimal aufbereitet – Ihr Newsletter ist startklar und bereit für den Versand? Da stellt sich natürlich die Frage nach dem perfekten Zeitpunkt. Die Antwort ist wenig hilfreich: Es gibt ihn nämlich nicht. Es hängt sehr stark von den Themen sowie der Zielgruppe ab, wann dieser am meisten gelesen wird. Generell kann aber zwischen E-Mails im B2B- und B2C-Bereich unterschieden werden. Während im B2B E-Mails in der Regel während der Bürozeiten gelesen werden, ist dies im B2C eher gegen Abend und am Wochenende der Fall. Um den optimalen Versandzeitpunkt zu finden, geht allerdings nichts über das Testen mit einem entsprechenden Analysetool, das Ihnen die Öffnungen nach Uhrzeit anzeigt. Auch A/B-Tests sind hier eine sinnvolle Möglichkeit.

Wie gestalten Sie einen rechtlich sauberen Newsletterversand?

Wenn Sie rechtlich auf der sicheren Seite sein wollen, müssen Sie vor allem eines beachten: Versenden Sie nie eine E-Mail ohne die Einwilligung des Empfängers. Grundlage hierfür ist das Double-Opt-In-Verfahren, in dem der Abonnent über einen Bestätigungslink per Mail sein Einverständnis für den Newsletterversand bestätigt. Im Falle eines Versanddienstleisters ist außerdem ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abzuschließen. Darüber hinaus gibt es einige Informationen, die bei der Anmeldung im Online-Formular enthalten sein sollten:

  • Inhalt des Mailings
  • Informationen über etwaige Erfolgsmessungen
  • Zweck anderer Angaben als der E-Mail-Adresse (z.B. Name)
  • Protokollierung der Anmeldung
  • Widerrufsrecht (sollte per Linkklick erfolgen)
  • Optional: Hinweis auf Versanddienstleister

Wie können Sie neue Abonnenten gewinnen?

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Wie Sie zu neuen Interessenten kommen, ist schnell erklärt: Bieten Sie ihnen gute Inhalte. Verabschieden Sie sich von rein verkaufsorientierten Werbe-E-Mails und schaffen Sie mit Ihren Inhalten einen Mehrwert, sodass sich diese herumsprechen und weiterempfohlen werden. Langfristig wird es sich auszahlen, wenn Sie in Ihre Kundenbeziehungen investieren, statt nur auf den Verkauf von Produkten abzuzielen. Um neue Abonnenten zu gewinnen, können Sie z.B. gezielt mit nützlichen Geschenken wie kostenlosen eBooks arbeiten. Auch ein Pop-up ist denkbar, solange dieses für Ihre Website-Besucher nicht zu aufdringlich ist.

Welches Tool eignet sich für das Erstellen und Versenden eines Newsletters?

Ein kostenloses Programm, um E-Mails zu erstellen und zu versenden, ist MailChimp. Dieses bietet ansprechende Designs für Ihr Mailing sowie eine kostenlose Variante für bis zu 2.000 Abonnenten. Darüber hinaus deckt es eine Vielzahl an nützlichen Funktionen ab:

  • Double-Opt-In-Anmeldeverfahren
  • Hinzufügen bestehender Abonnenten
  • Vielfältige Designvorlagen
  • Responsive Design
  • Detaillierte Auswertungsmöglichkeiten

Falls Sie noch keinen Account haben, müssen Sie sich erst einmal bei MailChimp anmelden. Danach können Sie Schritt für Schritt Ihren ersten Newsletter auf den Weg zu Ihrer Kundschaft bringen.

 

Amelie Fischer
Amelie Fischer
Amelie Fischer hat ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht und ist seit Februar 2017 Webtexterin bei Ströer Online Marketing. Als studierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin befasste sie sich bereits in ihrer Studienzeit mit den sich ständig wandelnden Herausforderungen der Online-Welt. Fliegen ihre Finger gerade nicht über die Tastatur, ist sie entweder auf dem Fußballplatz oder mit einem guten Buch auf der Couch zu finden.

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